Dienstagskino: Religions- und Frömmigkeitsgeschichte im Zeitspiegel des Films

Jugend ohne Gott

Der Diebstahl eines geheimen Tagebuchs wird zum Katalysator bestürzender Ereignisse, die in einen Mord münden. In einem Leistungscamp, das nach marktkonformen Kriterien organisiert ist, müssen sich die Jahrgangsbesten beweisen. Ziel ist ein Studienplatz an einer renommierten Universität. Zach, einer der Teilnehmer, verweigert sich jedoch dem Leistungsdruck und freundet sich mit den Ausgestoßenen, den  Waldmenschen an, deren Lager nahe bein Camp liegt. Als er sich in Ewa, eine Illegale, verliebt und sein Tagebuch entwendet wird, überschlagen sich die Geschehnisse… Einzig und allein der das Camp leitende Lehrer vermag Zach und Ewa vor dem Gefängnis zu bewahren. Horvaths humanistischen Grundgedanken widerfährt eine Deutung der marktliberalen Gegenwart, die die Zeitlosigkeit dieses Klassikers unterstreicht.

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