Dienstagskino: Religions- und Frömmigkeitsgeschichte im Zeitspiegel des Films

Wie in einem Spiegel

Eine vierköpfige Famile verbringt einen Sommertag auf einer schwedischen Ferieninsel. David, ein angesehener Schriftsteller, leidet unter mangelnder Inspiration. Sein Sohn Peter ringt mit den Nöten der Adoleszenz. Die unheilbare Schizophrenie der Tochter Karin bringt auch ihren Mann Martin, einen rationalen Arzt, an den Rand der Agonie, während David ihre Verfassung mit der Kälte des Künstlers betrachtet. Als Karin einen weiteren Schub erleidet, holt ein Hubschrauber sie und ihren Mann von der Insel. Peter und David versuchen eine Annäherung. Angelehnt an ein Bibelzitat, entfaltet dieses typische Bergmandrama eine artistische Kraft, die auch Tabuthemen als Teil der conditio humaine und menschlichen Sinnfrage nicht ausspart.

 

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